Sie lieben die Natur, das Meer und die Berge zugleich, und können sich an Italiens Kunst partout nicht satt sehen, von seiner Kultur nicht genug kriegen? Dann versuchen Sie's doch mal mit den Marken! Diese Region gilt bis heute als absoluter Geheimtipp; der Massentourismus hat sie auf seinem Siegeszug durch Bella Italia offensichtlich übersehen... Wegen Sie sich auf die hohen und nicht selten schneebedeckten Ausläufer der Sibillinischen Berge - oder spazieren Sie durch sanft abfallende Täler entlang kleiner Bäche.
Eichen und Platanen wachsen hier, Ulmen und Ölbäume dort. Die Marken sind ein Landschaftstraum - und auch auf das Meer muss man nicht verzichten: An der Adriaküste gibt es neben der Hafenstadt Ancona und der Heimat Rossinis, Pesaro, auch so manchen hübschen Badeort an der Palmenriviera, wie z.B. Gabicce Mare bei Cattólica. 30 km landeinwärts liegt das eindrucksvolle, 2500 Jahre alte Ascoli Piceno. Plinius der Jüngere wusste zu berichten, dass es von den Sabinern gegründet wurde.
Eine Stadt wie aus dem Bilderbuch, eingebettet in Berge und Hügel und ganz aus Travertin-Gestein erbaut, bietet es mit Renaissance-Palazzi, mittelalterlichen Kirchen und einem prachtvollen Opernhaus Kunst und Kultur zuhauf. Historischen Schätzen begegnet man auch in den ursprünglichen Bergorten Montemaggiore, Montelparo und Colli del Tronto. Ein günstiger Ausgangspunkt für Bergsteiger ist indes das von einer zinnengekrönten Stadtmauer umgeben Montemonaco an der Ostabdachung des Appenin. Von hier aus geht's zum Sibilla-Berg (2175 m) und auf den Monte Vettore (2478 m). Jeden Versuch wert ist auch die deftige Küche: Maispolenta, Kaninchen, Trüffel, Pilze und gefüllte Oliven nach Ascoli-Art - schlemmen und genießen Sie nach Herzenslust!